Das Ertragsgesetz

Nur in der Landwirtschaft anwendbar?

Unter dem, was mir von der Betreibswirtschaftslehre geblieben ist, nimmt das Gesetz des abnehmenden Grenzertrags eine prominente Stelle ein. Es wird, m.E. etwas weniger aussagekräftig, auch Ertragsgesetz genannt. Dass wir es Turgot (1727-1781), einem französischen Ökonomom der Aufklärung zu verdanken haben, erinnere ich mich auch.
Sei es Wikipedia wie INOMICS oder die Uni Münster erklären diese Produktionstheorie sehr gut .

Abb. 1: Bei gleichem Einsatz wird der Mehrertrag immer kleiner, bei Düngung, um beim Beispiel Landwirtschaft zu bleiben, kann er sogar negativ werden: überdüngte Böden sind weniger produktiv. Quelle: „Gesetz vom abnehmenden Grenzertrag“ in INOMICS, Economics Terms A-Z – Die wichtigsten Fachbegriffe der VWL.

„Findet beim Ackerboden eine Bearbeitung statt, wird der Ertrag größer; durch eine zweite und dritte Bearbeitung wird der Ertrag nicht nur verdoppelt und verdreifacht, sondern vervierfacht und verzehnfacht. Der Ertrag steigt in einem viel stärkeren Verhältnis als der Aufwand bis zu einem gewissen Punkt, in dem der Ertrag im Verhältnis zum Aufwand maximal ist. Wenn dieser Punkt überschritten wird, steigt zwar der Ertrag auch noch … und wird immer geringer, bis infolge der erschöpften Fruchtbarkeit des Bodens auch künstliche Maßnahmen nichts mehr hinzufügen können…“.

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